Selbstverständnis der AG Beete

Die AG Beete hat jetzt ebenfalls eine erste Selbstdarstellung erarbeitet:

AG Beete:

Verantwortung der AG Beete:
Es wird nach ökologischen Kriterien angebaut. Dies bedeutet Förderung des Natur-und Umweltschutzes, Verzicht auf Kunstdünger, Pestizide und Herbizide und Giftpflanzen auf den Beeten. (siehe Grundsätze unserer Satzung)

Die AG Ist zuständig für:

1. Vorbereitung / Planung der gesamten Beetfläche. Zur Zeit gibt es eine Einteilung in Einzel / Kleingruppenbeet- und Gemeinschaftsbeetfläche (Plenumsbeschluss) + behindertengerechte Hochbeete (neu)
2. Erarbeitung von Kriterien zur Vergabe von Beetflächen
3. Wegesystem zwischen den Beeten
4. Sitzecken
5. Brunnenbau
6. Kompost
7. Teilen der Ernte
8. Austausch über Erfahrungen

Aktuelle Diskussionen:
– Wann ist ein Beet ein Beet? 😉
– Wer ist nach diesem Jahr noch dabei?
– Mischkultur auf den Gemeinschaftsbeeten
– Pädagogische Beete für Kindergärten, Schulen, andere Einrichtungen…
– Kinderbeetflächen
– Umsetzung von Ideen wie Permakultur, wassersparende Massnahmen , traditionelle, alte Sorten, biologisches Saatgut,
Kräuterschnecke, Sonnenuhr nach Linne usw.
– Ausweitung der Beetflächen zwischen den Obstbäumen

Es gibt regelmäßige Treffen, meist samstags, um 16.00 Uhr, bei gutem Wetter im Garten, im Winter wird der Treffpunkt noch besprochen, meist alle 14 Tage, im Winter wird es weniger ein.
Ideen und Beschlüsse der AG werden, soweit es den Gesamtgarten betrifft, im Plenum vorgestellt und diskutiert.

Wichtig für neue Interessierte:
Aktuell gibt es vorerst keine weiteren Beete auf der Einzel / Kleingruppenbeetfläche zu vergeben. Neue Leute können sich z.B. auf der Gemeinschaftsbeetfläche einbringen. Außerdem können evt. einige Baumscheiben auf der Streuobstwiese bepflanzt bzw. Pflanzkisten aufgestellt werden. (wird zur Zeit diskutiert)
Beteiligung an gemeinsamen den Garten betreffenden Aktionen wie z.B. Brennnesseln rausziehen, Jauchen herstellen, Wege bauen, Wiese mähen…

Selbstverständnis der AG Pädagogik

Im Kiezgarten Fischerstraße wurde das Projekt AG Pädagogik ins Leben gerufen um in einer Findungsphase u.a. zu erörtern wie der Garten mit Kindern gestaltet werden kann und wie Kinderbetreuung im Garten stattfinden kann.

Dazu hat die AG Pädagogik nun ein erstes Selbstverständnis verfasst:

AG Pädagogik:

Es gibt 2 Schwerpunkte:

A Planung und Gestaltung einer Fläche für Kinder

Folgende Maßnahmen sind vorgesehen:

Bauwagen als Spiel-Ausruhmöglichkeit (Malous Bauzi)

Sandkasten

Schaukeln

Klettermöglichkeiten

Baumhaus bauen

Anlegen einer Sitzecke, Wiese u.a.

Hängematte

Es sollen Pläne/ Skizzen erstellt werden zum Ort der Spielfläche, das Aussehen der Spielgeräte, Listen für Material der Spielgeräte, Kostenvoranschläge etc.
Ausarbeitung eines pädagogischen Konzeptes

B Planung von pädagogischen Angeboten für Kinder aus der Nachbarschaft

bisherige Ideen:

Workshops

regelmässig stattfindende Termine, wie 1x in der Woche für ca. 2 Stunden oder mehr.

Camps mit Jugendlichen (evtl. über Austauschprogramme /Förder- Programme)

Fläche für andere Naturschutzverbände zur Verfügung zu stellen, gemeinsame Aktionen planen und durchführen

Inhaltliches für die Aktionen:

Bau von Jonglage-Equipment (Philipp)

Kunst/ Kreatives (Pieter)

Kochen mit Feuer (Laura)

Basteln mit Naturmaterialien entsprechend den Jahreszeiten (Laura)

Videoprojekte und mehr (Volker)

Gärtnern (Laura)

Ansprechpartner: Laura, Philipp, Torben, Pieter, Ingrid, Jenny, Volker

Treffen gibt es momentan keine, aber über den Winter sollen die Pläne ausgearbeitet werden.

nächstes Treffen im November??

Pläne und Skizzen sollen dem Plenum vorgestellt werden.

SaatgutERNTEfest am 19. Oktober im POG

Liebe Gärtnerinnen und Gärtner,
liebe Freundinnen und Freunde,

nun aber! …nächsten Sonntag wird geerntet, gereinigt und gefeiert … bei jedem Wetter!!

und wie geplant bei vollem Programm:

wir laden Euch herzlich ein, mit uns die SaatguERNTE zu feiern!

am Sonntag, 19. Oktober, 12 – 17 Uhr

WO?
auf dem Marktplatz der Kleingartenkolonie Potsdamer Güterbahnhof POG am Gleisdreieck//
Zugang zum Park von der Bülowstr. 68/ Dennewitzplatz // 10783 Berlin Schöneberg // U: Bülowstr. (U2)

WAS ERWARTET EUCH?
Wir dreschen und reinigen selbst geerntetes & mitgebrachtes Saatgut mit großen Holzrandsieben oder mit der Hilfe von Wind, üben uns in den Methoden der Nassreinigung und Trockenreinigung (sieben, stauchen, drehen…) und tauschen Tipps und Erfahrungen zu Aufbereitung und Lagerung unserer Sämereien aus.
!BRINGT Eure geernteten Sämereien zum gemeinsamen Ausreinigen mit! Siebe und weitere Materialien stellen wir zur Verfügung.

In Kooperation mit der Kleingartenkolonie POG, die Projekte und Erzeugnisse aus der Kolonie zeigt und zubereitet und dem Bienengärtchen
sowie weiteren Gästen:

* Der koreanische Projektgarten kocht Slow Food
* Rosas zauberhafte Kim Chi Burger
* Raimund mit Trockenfrüchten und zauberhaften selbstgezüchteten Pflanzen
* Cafe Eule mit Suppe und scharfen Köftebürgern und einer Spielzeugecke für die Kinder
* Ute mit ihren Kräuter- und Fruchtgetränken aus dem Garten
* Pindactica mit einem Mitmachstand für die Kinder
* Der Rosenduftgarten stellt sich vor
* Schnittstelle mit dem Saatgutraritätensortiment von Keimzelle
* Lippenpflegestifte aus Bienenwachs selbst herstellen mit dem Bienengärtchen

uuund musikalischen Ausklang mit der Band Pumkin Air ab 16 Uhr.

Wir freuen uns auf Euch!

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SOCIAL SEEDS e.V./ Kulturpflanzenvielfalt in Berliner Gemeinschaftsgärten

www.social-seeds.net

banner socialseeds

Trägervernetzungstreffen am 16.10. für Lichtenberg Mitte, Süd und Rummelsburg

Am 16. Oktober 2014, um 10Uhr in der Bezirksgeschäftsstelle der Volkssolidarität, 4.Etage, Einbecker Straße 85, Berlin Lichtenberg.


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„Derzeit wird vor allem über den Zuzug von Roma-Familien aus Bulgarien und Rumänien nach Lichtenberg gesprochen. Dabei treten viele Vorurteile und Unwissenheit zu Tage. Deshalb möchten wir Sie in diesem Trägervernetzungstreffen über die kulturellen Hintergründe der neuen Nachbar_innen, deren aktuelle Lebenssituation und den Aktivitäten des Bezirksamtes und im Bezirk informieren.

Wir möchten das Trägervernetzungstreffen dieses Mal etwas interaktiver gestalten und Sie bitten, in ihren Einrichtungen Fragen zum Thema „Roma-Familien in Lichtenberg Mitte“ zu sammeln und uns während des Treffens zu stellen.“

Stadtteilkoordination Lichtenberg
Margaretenstr. 11
10317 Berlin

Tel.: +4930 66649244
Fax: +4930 66649245
Mail: stadtteilzentrum (at) awo-suedost.de
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AWO Berlin
Kreisverband Südost e.V.
Erkstr.1
D-12043 Berlin
Internet: http://www.awo-suedost.de
Berlin, VR 14182 Nz
Geschäftsführer: Jens H. Ahrens

Besuchen Sie uns auf Facebook
http://www.facebook.com/pages/AWO-Berlin-Kreisverband-S%C3%BCdost-eV/213064802207542?ref=hl

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Erstes Lichtenberger Repair Café startet am 23.10.2014 im Interkulturellen Garten der Umweltkontaktstelle

Firmaris Repaircafe Lichtenberg Plakat-A4-Repaircafé.jpg

„*Komm ins Repair Café und repariere es wieder!“*

Am 23. Oktober 2014 öffnet um 15.30 Uhr das erste Lichtenberger
Repair-Café im Interkulturellen Garten in der Liebenwalder Str. 12, 13055 Berlin seine Werkstatt.

Vgl.: Pressemitteilung von Firmaris

Im zweiwöchigen Rhythmus treffen sich hier in Zukunft Frickler*innen,
Selbstversorger*innen, Ahnungslose und Mutige, um in Gemeinschaft die eigenen kaputten Gegenstände wie Spielzeug,
Möbel, Kleidung und Elektronik zu reparieren. „Reparieren statt wegschmeißen“ – ist die Devise. Längst
weiß man von sogenannten eingebauten Soll-Bruchstellen in Geräten, die dazu führen, dass ein Gerät kaputt scheint.

Jung und alt erhalten während des Repair Cafés durch einen Erfahrenen
einen Ratschlag und eine helfende Hand. Mancher wird stolz sein, selbst oder gemeinsam eine Lösung für das Problem gefunden zu haben.

Man kann immer eine Menge lernen. Auch Neues, „Recycling-Art“ genannt,
kann dabei entstehen.
Peter Dawson, Mitglied des Interkulturellen Garten und Betreuer des Repair
Cafés freut sich auf jeden, der kommt. Ihm sind die Selbstversorgung und das Handwerk eine Herzensangelegenheit.

*Termine des Repair Cafés im Jahr 2014:*

23.10. + 6.11. + 20.11. + 4.12. + 18.12. 2014

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Werkzeug und Material können
mitgebracht werden.

*Informationen + Adresse: *Interkultureller Garten Lichtenberg,
Liebenwalder Straße 12-18, 13055 Berlin, Tel.

030 81 85 90 98, interkultuellergarten (at) sozdia.de
www.interkulturellergarten.de

Im Winter findet das Repair Café in der UmweltKontaktstelle statt.

Mit freundlichen Grüßen
Anne Haertel
Projektleitung UmweltKontaktstelle:
Garteninitiative, Interkultureller Garten,
Mobilitätsrat


firmaris gGmbH
UmweltKontaktstelle
Liebenwalder Straße 12
13055 Berlin

Telefon: 030 / 81 85 90 98
Telefax: 030 / 81 85 90 97

e-Mail: anne.haertel (at) firmaris.de
umwelt (at) firmaris.de
www.umwelt.firmaris.de

www.firmaris.de / www.mobilitaetsrat.de
www.interkulturellergarten.de / www.garteninitiative.firmaris.de

Träger: firmaris gGmbH
Amtsgericht Charlottenburg HRB 130909 B
Geschäftsführer: Michael Heinisch
Albertinenstraße 20
13086 Berlin

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http://www.openstreetmap.org/way/121847967

Für den Kiezgarten spenden bei Bildungsspender.de

Es gibt jetzt die Möglichkeit über Bildungsspender.de, für den Kiezgarten bequem beim Online-Einkauf zu spenden (für wen / wer / die / der das nutzen möchte).

Einfach einloggen über den Link:

https://www.bildungsspender.de/kiezgarten

Ein kleiner Prozentsatz vom Einkauf wird dann von den Firmen, nicht von Euch, an Bildungsspender.de für das Projekt überwiesen und kommen darüber auf unser Konto.

Tipp: Am besten gleich als Link im Browser für Eure Lieblingsshoppingportale einrichten.

Nächste / neue Plenumstermine

Der nächste Plenumstermin ist jetzt immer abwechselnd Mittwochs und Donnerstags, alle zwei Wochen.
D.h. das nächste Plenum ist nun am: 22.10. und dann am 6.11.2014.
Siehe Kalender.

Urban Gardening Manifest


Die Stadt ist unser Garten

In vielen Städten entstehen seit einigen Jahren neue, gemeinschaftliche Gartenformen. Diese urbanen Gemeinschaftsgärten sind Experimentierräume für ein gutes Leben in der Stadt.

Gemeinsam verwandeln wir Stadtgärtner*innen Brachflächen in Orte der Begegnung, gewinnen eigenes Saatgut, halten Bienen zwischen und auf Hochhäusern, experimentieren mit verschiedenen Formen der Kompostierung und üben uns darin, das geerntete Gemüse haltbar zu machen. Wir setzen uns für eine lebenswerte Stadt und eine zukunftsorientierte Urbanität ein. Täglich erfahren wir, wie wichtig ein frei zugänglicher öffentlicher Raum ohne Konsumzwang für eine demokratische und plurale Stadtgesellschaft ist.

Urbane Gemeinschaftsgärten sind …

– Gemeingüter, die der zunehmenden Privatisierung und Kommerzialisierung des öffentlichen Raums entgegenwirken.
– Orte der kulturellen, sozialen und generationenübergreifenden Vielfalt und des nachbarschaftlichen Miteinanders.
– Räume der Naturerfahrung, der Biodiversität, der Ernährungssouveränität und des Saatguterhalts.
– Freiräume, die gemeinsam gestaltet, erhalten und gepflegt werden und damit Orte, die Teilhabe ermöglichen. In ihnen gedeiht eine kooperative Stadtgesellschaft.
– Experimentierräume: Dort erfinden und gestalten wir, verwenden wieder, reparieren und nutzen um.
– Ökologische Alternativen für versiegelte Flächen, Brachen und Abstandsgrün.
– Brücken zwischen Stadt und bäuerlicher Landwirtschaft. Gemeinschaftsgärten sensibilisieren für hochwertige Lebensmittel und für eine Landwirtschaft, die die Grenzen und den Eigenwert der Natur, globale Gerechtigkeit und faire Produktionsbedingungen respektiert.
– Orte der Umweltbildung, des gemeinsamen Lernens, des Tauschens und Teilens.
– Orte der Ruhe und der geschenkten Zeit.
– Ein Beitrag für ein besseres Klima in der Stadt, für mehr Lebensqualität und für – Umweltgerechtigkeit.
– Eine gelebte Alternative zu Vereinsamung sowie zu Gewalt und Anonymität.

Summa summarum

Urbane Gärten sind Teil einer lebenswerten, lebendigen und zukunftsfähigen Stadt. Ihre Bedeutung wächst und ihre Zahl steigt kontinuierlich an. Gleichwohl ist ihr rechtlicher Status nach wie vor prekär und ihr Fortbestand häufig nicht gesichert. In vielen Kommunen zählt lediglich der monetäre Wert der Fläche, nicht aber deren Bedeutung für den Stadtraum und die Stadtgesellschaft.

Wir fordern Politik und Stadtplanung auf, die Bedeutung von Gemeinschaftsgärten anzuerkennen, ihre Position zu stärken, sie ins Bau- und Planungsrecht zu integrieren und einen Paradigmenwechsel hin zu einer „gartengerechten“ Stadt einzuleiten. So wie in der „autogerechten“ Stadt alle das Recht auf einen Parkplatz hatten, sollte in der gartengerechten Stadt allen ein fußläufiger Zugang zur Stadtnatur garantiert werden.

Konkret heißt das:

Den Bewohner*innen Gestaltungsrecht im öffentlichen Raum einzuräumen,
wohnungsnahe, öffentliche Räume für nicht-kommerzielle Nutzungen und Aneignungsmöglichkeiten für alle Stadtbewohner*innen zu garantieren,
qualitätsvolle Grünflächen und Stadtnatur umzusetzen und dabei die Belange unterschiedlicher Gruppen von Menschen, Tieren und Pflanzen zu berücksichtigen.
Urbane Gärten sind unser Lebensraum, hier begegnet sich Vielfalt, hier wachsen Perspektiven, denn hier entsteht eine auf Nachhaltigkeit gegründete Gesellschaft. Wir wollen, dass diese Gärten dauerhaft Wurzeln schlagen. Die Stadt ist unser Garten.

Zur Unterzeichner*innenliste, weitere Infos u.v.m.:

http://urbangardeningmanifest.de/manifest

http://anstiftung-ertomis.de/