AG Bienen

2014 kamen die ersten Bienen in den Kiezgarten. Im Laufe der Jahre wurde mit verschiedenen Betriebsweisen experimentiert, damit ist die Art der Bienenhaltung gemeint.

Das erste Bienenhaus (Beute im Fachsprech) war eine Top-Bar-Hive oder Oberträgerbeute aus Holz, welche in den 60ern von einer griechischen Bienenberaterin, für die Entwicklungshilfe in Afrika gebaut wurde.

Aktuell leben unsere 4 Völker in 2 Magazin-Beuten aus Holz (DNM/Zander) und einer Kunststoffbeute (Segeberger Beute). Diese Bienenhäuser bestehen aus mehreren, stapelbaren Teilen (Zargen). 1 Volk lebt in einer Einraumbeute (Dadant).

Zukünftig wollen wir so honigarm wie möglich imkern. Honigbienenvölker in Obhut des Menschen (Stichwort „Nutztiere“) sind größer als wilde Völker und auf hohen Honigeintrag selektiert. Wir sind gespannt, wie sich unsere Entscheidung in der Entwicklung der Völker zeigt.

Momentan (2019) sind wir 6 Imkerinnen mit unterschiedlicher Praxiserfahrung. Ein weiterer Mitstreiter hat für die Bepflanzung und bauliche Gestaltung des Bienenstandes gesorgt. Die Verantwortung für die Pflege tragen wir alle.

Diese Gruppengröße passt aktuell zu unseren Kompetenzen und unserer Ausstattung. Wissen kann ohne Überforderung weitergegeben und die notwendige Verlässlichkeit für die Betreuung der Bienen sichergestellt werden.

Da Imkern eine Herausforderung darstellt und nicht jedeR längerfristig die Zeit und Motivation mitbringt, gibt es immer wieder eine Chance einzusteigen.

Im Frühjahr 2020 wollen wir mit einem Workshop, für Interessierte aus dem Garten, einen Einblick in unser Imkern geben.