Erster Spatenstich am neuen Gewächshaus

Wir bauen ein neues selbstbewässerndes, ökologisches, Gewächshaus u.a. aus Direktrecyclingmaterialien (sog. Upcycling usw.), wie z.B. alten Fenstern, in einer Art „Passivhausbauweise“ (ähnlich), z.B. mit Südausrichtung der Glasfensterfront, um z.B. die Wärmestrahlung der Sonne optimal ausnutzen zu können. Das ebenfalls lichtdurchlässige Dach wird nach Norden abgeschrägt/abgeflacht, wo das Regenwasser aufgefangen wird, welches später nach innen geleitet werden soll. Darüber hinaus soll das neue Gewächshaus weitestgehend barrierearm sein. D.h. es bekommt einen Rolligerechten Zugang/Zufahrt für Menschen mit Behinderung usw..
Gestern wurde der Bauplatz vorbereitet und es wurden die ersten Löcher für die Befestigungen ausgebuddelt.
Heute wird die Lage ausnivelliert.
In den nächsten Wochen geht es dann langsam weiter.
Termine nach Ankündigung. Siehe Emailverteiler.

25.-26.9.2015: Zweite bundesweite Konferenz der Straßenkinder & Konferenz der Flüchtlingskinder im FEZ Berlin

Hiermit weisen wir auf die 2. bundesweite Konferenz der Straßenkinder, die vom KARUNA – Zukunft für Kinder und Jugendliche in Not int. e.V. – in Berlin sowie der ständigen Vertretung der Straßenkinder, seit 2014, selbstorganisiert wird und jetzt „Konferenz der Straßenkinder und Flüchtlingskinder“ heißt, am 25. und 26.9.2015 in Berlin im FEZ, hin.

Gäste, Mitmacher_innen und Unterstützer_innen sind dort gerne gesehen.

Mehr Infos siehe:

http://www.strassenkinderkongress.de/

http://cms.karuna-ev.de/2015/09/namensaenderung-der-konferenz/

www.karuna-berlin.de

Wir begrüßen diese Konferenz hier in Berlin sehr.

Unser Träger der Verein für Sozial-Ökologische Entwicklung e.V. Berlin engagiert sich u.a. auch für Refugees und sog. unbegleitete Flüchtlinge, d.h. Kinder- und Jugendliche aus sog. unsicheren Herkunftsländern, sowie Menschen mit Migrationshintergrund, ohne gesicherten Aufenthaltsstatus.

Für das Grundrecht auf Asyl
Bewegungsfreiheit ist Menschenrecht
Kein Mensch ist illegal

Kein Trinkwasser – no drinking water!

Hiermit weisen wir darauf hin, daß es auf dem Gelände kein Trinkwasser, nur Gießwasser gibt!
Das gilt bis auf Weiteres!
Das Wasser weist zwar nach Untersuchungen weitestgehend gute Werte auf, die (nur rein theoretisch!) sogar für Kleinkinder und Säuglingsnahrung geeignet wären, aber ausgerechnet ein Wert schlägt stark aus und das ist ausgerechnet das Ammonium, das aber unbedenklich zum gießen von Pflanzen ist. Vermutet werden als ausschlaggebend dafür die Reste eines alten (postglazialen/nacheiszeitlichen) Sees und Torf in tieferen Erdschichten (bzw. Bodenhorizonten) unter dem Gelände, die u.a. bereits bei anderen Probebohrungen, ab 10m bis in 15m Tiefe, hier gefunden wurden.
Unsere Mitglieder bringen darum ihr Trinkwasser (Leitungswasser) selber mit.
Wir arbeiten jedoch emsig an einer Verbesserung unserer Brunnenanlagen als Gießwasser für unsere Pflanzen. Momentan ist dafür ein erweiterter Antrag, für einen Brunnen über 15m, beim Umweltamt des Senates, der Wasserbehörde, Stadtverwaltung, anhängig, auf dessen abschließende Bearbeitung wir noch warten.
Hilfe ist uns bei der Lösung der Wasserprobleme aber weiterhin immer herzlich willkommen.
Meldet Euch beim Plenum, wenn Ihr helfen könnt. Danke!
Bis dann

Aus aktuellem Anlaß

Wegen wiederholter Einbruch-Diebstähle im KGF werden leider weiterhin (sowieso) keine (wertvollen) Werkzeuge etc. im Garten gelagert.

Als sehr unangenehm empfinden wir jedoch das Zerstören und Verwüsten unseres solidarischen Gartenprojektes, daß mit an einer schönen Welt für alle (Menschen, Umwelt, Mitwelt, Tiere und Natur) baut. Wir verurteilen diese Art der negativen Gewalt, da sie – selbst indirekt – über die beschädigten und gestohlenen Sachen auch gegen die Kraft der Menschen die sie schufen gerichtet ist und blockierend wirkt.

Dort zu stehlen wo es sowieso nichts zu holen gibt ist wie wenn Ihr Euch in die eigene Tasche greift. Arbeitet lieber mit, gemeinsam, daran, die Welt zum Positiven zu verändern. Da haben wir alle mehr von.

Wir wollen eine Welt in der es nicht länger nötig ist, daß z.B. gestohlen wird und Menschen Not und Elend sowie Leid ertragen müssen oder gar anderen zufügen.

Auf eine bessere Zukunft
packen wir es an

Bodenuntersuchungen und Wasseruntersuchungen

Um auf Nummer sicher zu gehen und jegliche Gefährungen für Mensch, Tier, Natur und Umwelt auszuschließen, lassen wir den Boden und das Wasser weiter, noch genauer, mit mehreren Proben und Verfahren untersuchen. U.a. eine Mikrobielle Untersuchung wird durchgeführt.

Bisher haben alle Proben- und Untersuchungsergebnisse gezeigt, daß wir einen idealen Boden, für Stadtverhältnisse, haben. D.h. es liegt keine Belastung durch Schwermetalle o.ä. vor.

Vgl.:
1. Ergebnis Bodenuntersuchung – http://owncloud.kiezgarten.de/public.php?service=files&t=c9f6890fdac7f8cd35c2c1266834e58f
2. Ergebnis Wasseruntersuchung – http://owncloud.kiezgarten.de/public.php?service=files&t=4e38ef7a11906393195e9be34ec0673e

In Kooperation mit einer Studiengruppe der Agrarwissenschaften von der HU Berlin stehen noch weitere Untersuchungsergebnisse aus.

Des Weiteren kooperieren wir mit einer Forschungsgruppe der Geowissenschaften der FU Berlin.

Es gibt allerdings, nach wie vor, kein Trinkwasser bei uns.
Um an Trinkwasserqualität herankommen zu können planen wir daher die Bohrung eines Tiefbrunnens, über 20m und stellen dafür den entsprechenden Antrag bei der Behörde. Dazu wird u.a. auch ein Auszug aus dem Altlastenkataster besorgt.

Wir sind darüber hinaus stets weiterhin bemüht die Lebensqualität und Verhältnisse im Rahmen unseres Projektes zu verbessern.
Wenn Ihr uns dabei helfen wollt oder nützliche Hinweise und Tipps für uns habt seid Ihr immer herzlich willkommen und eingeladen Euch daran zu beteiligen.
Besten Dank.

Bis bald

Photos aus dem Garten – KastenHochBeete und Co.

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Die gebrauchten Malzsäcke, die u.a. als Direktrecycling-Innenverkleidung in den Kastenhochbeeten dienen (siehe Photos, oben) sind eine freundliche Sachspende von der kleinen und feinen Haus-/Kiezbrauerei Hops & Barley aus Berlin Friedrichshain. Die Säcke werden im Kiezgarten Fischerstraße (KGF) aber auch an vielen anderen Stellen sinnvoll weiterverwendet. Z.B. als Außenverkleidung für das barrierearme Kompostklo und als Überdachung für das Restholzlager. Wir danken dem Team damit nochmal ganz herzlich für Ihre sehr nette Unterstützung.

Erste Kastenhochbeete (April 2015)

Hier ein Bild von den ersten beiden Kastenhochbeeten (von fünf), mit gleichzeitigem Dank an die fleißigen Helfer*innen die sie aufgebaut haben.

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Die Kastenhochbeete sollen dem Barriereabbau dienen und sind insbesondere für Menschen mit Einschränkungen/Handicap/Behinderung sowie ältere Menschen o.ä. vorgesehen, da sie leichter erreichbar sind, z.B. aus einem (E-)Rolli heraus.

Sie bestehen aus umweltfreundlichem (unbehandeltem) Lärchenholz, aus nachhaltiger Forstwirtschaft.

25.4. Besuch von Fortschritte e.V. Berlin im Kiezgarten Fischerstraße

Der Besuch war ein Erfolg.

Die FAB-Gruppe des Vereins Fortschritte e.V. – der mit Menchen mit Behinderung und ihren Familien arbeitet – hat den Kiezgarten Fischerstraße am 25.4.2015 besucht.

Der Grund ist eine Kooperation, u.a. für Kastenhochbeete, für die Menschen der FAB-Gruppe, zwischen dem Verein und dem Kiezgartenprojekt, d.h. zwischen den beiden Trägern.

Ein paar Ziele waren daneben der direkte Kontakt mit dem Garten, das Erkunden und Ausprobieren des Ortes mit der Gruppe, z.B. der Wege zu den Kastenhochbeeten, für die Menschen mit Einschränkungen/Handicap/Behinderung sowie des barrierearmen Kompostklos auf seine Dimensionen, sprich die passenden Abmessungen u.v.m..

(F.A.B. steht = bei Fortschritte e.V. für: „Freizeit-Angebot für Behinderte u.A.“ bzw. bei uns – der AG Inklusion – für: „Förderung der Autonomie von Menschen mit Behinderung“)

Frühjahrsaussichten im Kiezgarten Fischerstraße 2015 mit freien Kastenhochbeeten für Menschen mit Handicap/Einschränkung/Behinderung

Hallo und guten Tag,
sehr geehrte Damen und Herren,

wir sind ein ehrenamtliches, selbstverwaltetes, junges, soziales und ökologisches, niedrigschwelliges Gartenprojekt das sich seit etwa einem Jahr im Aufbau, in Lichtenberg an der Fischerstraße Ecke Zobtener Straße, unweit des S- und Betriebsbahnhofes Rummelsburg befindet und sich u.a. um das Einbringen von Interkulturalität und Inklusion bemüht. Daran orientieren wir uns u.a. an Ideen aus der Sozialpädagogik.

Hiermit möchten wir 2015 beginnen Menschen mit Einschränkungen/Handicap/Behinderungen die weitere Möglichkeit zu geben bei uns, in Sachen eigener Beete, mitzumachen.

Dazu bitten wir Euch/Sie folgende Information weiterzugeben:

Im Kiezgarten Fischerstraße in Berlin Lichtenberg gibt es ab dem Frühjahr 2015 fünf Kastenhochbeete aus naturbelassenem Lärchenholz aus nachhaltiger Forstwirtschaft.
Diese sollen vorzugsweise an Menschen mit Einschränkungen/Handicap/Behinderung zum möglichst, weitestgehend, selbstständigen Pflegen vergeben werden (gerne auch mit Begleitung o.ä.).
Die Beete könnt Ihr / können Sie / können nach Euren / gärtnerischen Wünschen und Vorstellungen, in Eurer/Ihrer Freizeit, mit passenden Pflanzen gestalten / gestaltet werden. Wir helfen und beraten Euch/Sie dabei gerne, soweit wir können.
Bei uns gibt es keine ständigen Verpflichtungen. Alles machen wir gemeinsam auf freiwilliger Basis und nach Absprache. Das Angebot ist kostenlos und unverbindlich. Gerne sehen wir aber jede kleine Spende, für die Pflege und Unterhaltung, dafür als sehr wertvoll an. Alle die bei uns mitmachen können freiwillig etwas dazugeben, je nach Geldbeutel.
Also:
Wenn Ihr/Sie im Kiezgarten Fischerstraße mitmachen möchtet/möchten oder Menschen kennt/kennen für die das etwas tolles wäre und Ihr/diejenigen gerne ein Kastenhochbeet, gerne auch zusammen mit anderen, bestellen (im Sinne von pflegen usw.) möchtet/möchten, dann meldet Euch einfach bei uns z.B. per Mail oder gebt/geben Sie den Kontakt weiter.
Wir melden uns dann ab Ende Januar, Anfang Februar, bei Euch/Ihnen und laden Euch/Sie dann zu unserem Plenum/Treffen ein um alles weitere mit Euch/Ihnen dann zusammen zu besprechen und wir uns einander vorstellen und kennenlernen können.
Bis dann.
Viele Grüße aus dem Kiezgarten Fischerstraße
und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

PS: Leider gibt es erstmal nur fünf Kastenhochbeete. Sei/seien Sie also bitte nicht traurig wenn diesmal schon sehr rasch alle Beete verteilt sein sollten. Ab 2016 wird es vielleicht noch mehr Neue geben oder die Beete werden neu verteilt, das wird sich zeigen und ist abhängig davon was wir gemeinsam schaffen. Gerne könnt Ihr / können Sie uns dabei helfen kontinuierlich weiter daran zu arbeiten mehr Möglichkeiten für alle Menschen im Gartenprojekt zu verwirklichen. Besten Dank. Bis dahin. Alles Gute

Außerdem haben wir noch Baumscheibenbeete zu vergeben. Wenn das Euer/Ihr Interesse weckt dann meldet/melden Sie sich bitte einfach bei uns.

Ausschreibung Kastenhochbeete Frühjahr 2015

Hallo,
im Kiezgarten Fischerstraße gibt es ab dem Frühjahr 2015 fünf Kastenhochbeete aus nachhaltigem, naturbelassenem Lärchenholz.
Diese sollen vorzugsweise an Menschen mit Einschränkungen/Handicap/Behinderung vergeben werden.
Hier könnt Ihr ein Beispiel-Modell solcher Beete sehen (Link).
Die Beete könnt Ihr nach Euren gärtnerischen Wünschen und Vorstellungen mit passenden Pflanzen gestalten. Wir helfen und beraten Euch dabei gerne.
Wenn Ihr im Kiezgarten Fischerstraße mitmachen möchtet und ein Kastenhochbeet, gerne auch zusammen mit anderen, bestellen (im Sinne von pflegen usw.) möchtet, dann meldet Euch einfach bei uns z.B. per Mail.
Wir laden Euch dann zu unserem Plenum/Treffen ein um alles weitere mit Euch zusammen zu besprechen.
Bis dann.
Viele Grüße aus dem Kiezgarten Fischerstraße