Bunter Wind

Wir unterstützen den Neustart der Kampagne Bunter Wind in Lichtenberg und erklären uns gemeinsam solidarisch gegen Diskriminierung und Ausgrenzung.

https://bunterwind.wordpress.com/

Was ist „Bunter Wind für Lichtenberg“?

„Für gelebte Vielfalt von unterschiedlichen Identitäten und Lebensentwürfen.
Gemeinsam aktiv und entschlossen gegen Diskriminierung und Ausgrenzung.“
Quelle: https://bunterwind.wordpress.com/

„Präambel

Demokratie bedeutet für uns Austausch, Bewegung, Veränderung. Demokratie heißt viel häufiger Dissens als Konsens – und das ist auch gut so. Der Wettstreit der Meinungen und Positionen findet aber nicht im luftleeren Raum statt. In der Demokratie geht es nicht nur um Institutionen, wie Bezirksverordnetenversammlung, Bundestag oder Parteien, es geht um Inhalte. Die ersten drei Artikel unseres Grundgesetztes bestimmen die Demokratie inhaltlich: Die Qualität einer demokratischen Gesellschaft bemisst sich an ihrem gleichwertigen Umgang mit Menschen und Gruppen. Mit diesen Artikeln des Grundgesetzes sollen Menschen vor (struktureller) Diskriminierung und Benachteiligung geschützt werden.

Dieser Rechtsanspruch auf Gleichheit ist unteilbar. Er setzt aber auch Grenzen. Und zwar da, wo Menschengruppen herabgewürdigt, Geschichte geleugnet oder wo diskriminiert wird.

Wir wollen nicht, wie rechte oder rechtspopulistische Akteure, vermeintliche Sicherheit und einfache Lösungen versprechen. Unser Ziel ist die Wertschätzung einer diversen Gesellschaft. Das heißt auch, Ambivalenzen und Unsicherheiten auszuhalten und gemeinsam zu verhandeln und nicht in nationalistische, rassistische und diskriminierende Beißreflexe zu verfallen. Unsere Alternative heißt Solidarität.

Unser Engagement für einen Bunten Wind in Lichtenberg basiert auf folgenden Grundsätzen:

Lichtenberg steht für gelebte Vielfalt von unterschiedlichen Identitäten und Lebensentwürfen. Jeder Mensch ist einzigartig, mündig und gleich in der Würde. Wir setzen uns für einen angst- und gewaltfreien Umgang miteinander ein, denn nur ein Miteinander, das von Respekt und Wertschätzung geprägt ist, ist die Voraussetzung für eine inklusive und faire Gesellschaft.

Gemeinsam treten wir aktiv und entschlossen gegen Diskriminierung und Ausgrenzung ein. Wer andere Menschen wegen Aussehen, Hautfarbe, Sprache, Herkunft, Religion, sexueller Identität, Behinderung oder Lebensweise herabsetzt oder ausgrenzt, trifft auf unseren Widerstand. Wir stehen für Menschlichkeit und Solidarität im Umgang miteinander ein und wissen, dass es für Konflikte keine einfachen Lösungsmuster gibt. Soziale und andere gesellschaftliche Probleme werden nicht durch Diskriminierung und Ausgrenzung gelöst: Rassismus kann niemals eine Antwort sein.

Jede_r sollte grundsätzlich die Möglichkeit haben, das eigene Lebensumfeld aktiv mitzugestalten. Alle Menschen, die hier leben, sollten in der Lage sein, ihre Persönlichkeit zu entfalten und an Entscheidungsprozessen teilzuhaben. Dazu gehört auch, anzuerkennen, dass die Bedürfnisse und Meinungen von Menschen unterschiedlich sind, es unterschiedliche Vorstellung vom Zusammenleben gibt. Meinungsfreiheit heißt eben nicht, dass Gesagtes unwidersprochen bleibt. Damit alle ein selbstbestimmtes Leben führen können, ist es notwendig, Unterschiedlichkeit wertzuschätzen.

Wir verstehen Demokratie als etwas Veränderbares, nicht als starres System. Demokratie lebt durch die Beteiligung von allen Menschen, die hier leben. Indem wir politische Entwicklungen vor Ort mit aktiv gestalten und begleiten, stärken wir demokratische Strukturen und helfen, diese voranzutreiben.

Bunter Wind kennt keine Grenzen. Wir heißen Menschen, die neu nach Lichtenberg kommen, willkommen und behandeln sie respektvoll. Was uns eint, ist das Engagement gegen rassistische und diskriminierende Hetze sowie das Eintreten für Menschlichkeit und Menschenrechte. Wir stellen uns schützend vor Betroffene rechter, rassistischer und menschenverachtender Angriffe.

Diese neue Version der Grundsätze „Bunter Wind für Lichtenberg“ wurde im Herbst 2018 von einer Arbeitsgruppe aus Mitgliedern des Lichtenberger Bündnis für Demokratie und Toleranz sowie weiteren Engagierten erarbeitet. Auf Grund der veränderten politischen Situation im Bezirk und neuen gesellschaftlichen Debatten gab es die Idee, die Grundsätze der Kampagne von 2014 zu aktualisieren. Damals unterzeichneten über 100 Einrichtungen, Vereine und Personen aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft die Kampagne.“

Siehe: https://bunterwind.wordpress.com/

Erster Spatenstich am neuen Gewächshaus

Wir bauen ein neues selbstbewässerndes, ökologisches, Gewächshaus u.a. aus Direktrecyclingmaterialien (sog. Upcycling usw.), wie z.B. alten Fenstern, in einer Art „Passivhausbauweise“ (ähnlich), z.B. mit Südausrichtung der Glasfensterfront, um z.B. die Wärmestrahlung der Sonne optimal ausnutzen zu können. Das ebenfalls lichtdurchlässige Dach wird nach Norden abgeschrägt/abgeflacht, wo das Regenwasser aufgefangen wird, welches später nach innen geleitet werden soll. Darüber hinaus soll das neue Gewächshaus weitestgehend barrierearm sein. D.h. es bekommt einen Rolligerechten Zugang/Zufahrt für Menschen mit Behinderung usw..
Gestern wurde der Bauplatz vorbereitet und es wurden die ersten Löcher für die Befestigungen ausgebuddelt.
Heute wird die Lage ausnivelliert.
In den nächsten Wochen geht es dann langsam weiter.
Termine nach Ankündigung. Siehe Emailverteiler.

Welcome Bike Initiative Berlin – Fahrräder für Geflüchtete

Hiermit weisen wir auf die „Welcome Bike“ Initiative der Beta gGmbH und des Jugendamtes Pankow hin.

http://www.btb-ggmbh.de/images/IMG_1013.JPG

Link: http://www.btb-ggmbh.de/16-projekte/28-welcomebike

Adressen:

Storkower Straße 115
10407 Berlin Pankow
5. Etage Raum 513
030 / 44 32 75 28

Saalmannstraße 3
13403 Berlin Reinickendorf
1. Etage Seitenflügel
030 / 26 37 34 60

Maxstr. 20
13347 Berlin Wedding
Erdgeschoss links
030 / 54 61 23 66

Info zu Kleiderspenden für Geflüchtete in Lichtenberg

Info der Stadtteilkoordination Lichtenberg:

„Liebe Bürgerinnen und Bürger in Lichtenberg Mitte,
liebe Vereine, Träger, sozio-kulturelle Einrichtungen in Lichtenberg Mitte,

das Engagement für geflüchtete Menschen in Lichtenberg ist enorm.
Viele Lichtenberger_innen fragen hier im Stadtteilzentrum in diesen Tagen nach, wo sie ihre Kleidungsspenden für geflüchtete Menschen in den Lichtenberger Unterkünften abgeben können.
Das ist zum einen möglich in der
– Atina Kleiderkammer in Hohenschönhausen (Gehrenseestraße 4, 3.Etage).
Und zum anderen – näher für die Lichtenberger – in der
– Jugendverkehrsschule in der Baikalstraße 4, 10319 Berlin – Friedrichsfelde.
Bitte beachten Sie hier die Öffnungszeiten! Montag bis Freitag 8 bis 14 Uhr, in Ausnahmefällen nach Vereinbarung.

Derzeit werden übrigens vor allem wintertaugliche Herrenbekleidung und Herrenschuhe benötigt.

Die Projektleiterin

Stadtteilkoordination Lichtenberg
Margaretenstr. 11
10317 Berlin
___________________________________

AWO Berlin
Kreisverband Südost e.V.
Erkstr.1
D-12043 Berlin
Internet: http://www.awo-suedost.de
Berlin, VR 14182 Nz
Geschäftsführer: Jens H. Ahrens“

25.-26.9.2015: Zweite bundesweite Konferenz der Straßenkinder & Konferenz der Flüchtlingskinder im FEZ Berlin

Hiermit weisen wir auf die 2. bundesweite Konferenz der Straßenkinder, die vom KARUNA – Zukunft für Kinder und Jugendliche in Not int. e.V. – in Berlin sowie der ständigen Vertretung der Straßenkinder, seit 2014, selbstorganisiert wird und jetzt „Konferenz der Straßenkinder und Flüchtlingskinder“ heißt, am 25. und 26.9.2015 in Berlin im FEZ, hin.

Gäste, Mitmacher_innen und Unterstützer_innen sind dort gerne gesehen.

Mehr Infos siehe:

http://www.strassenkinderkongress.de/

http://cms.karuna-ev.de/2015/09/namensaenderung-der-konferenz/

www.karuna-berlin.de

Wir begrüßen diese Konferenz hier in Berlin sehr.

Unser Träger der Verein für Sozial-Ökologische Entwicklung e.V. Berlin engagiert sich u.a. auch für Refugees und sog. unbegleitete Flüchtlinge, d.h. Kinder- und Jugendliche aus sog. unsicheren Herkunftsländern, sowie Menschen mit Migrationshintergrund, ohne gesicherten Aufenthaltsstatus.

Für das Grundrecht auf Asyl
Bewegungsfreiheit ist Menschenrecht
Kein Mensch ist illegal

Aus aktuellem Anlaß

Wegen wiederholter Einbruch-Diebstähle im KGF werden leider weiterhin (sowieso) keine (wertvollen) Werkzeuge etc. im Garten gelagert.

Als sehr unangenehm empfinden wir jedoch das Zerstören und Verwüsten unseres solidarischen Gartenprojektes, daß mit an einer schönen Welt für alle (Menschen, Umwelt, Mitwelt, Tiere und Natur) baut. Wir verurteilen diese Art der negativen Gewalt, da sie – selbst indirekt – über die beschädigten und gestohlenen Sachen auch gegen die Kraft der Menschen die sie schufen gerichtet ist und blockierend wirkt.

Dort zu stehlen wo es sowieso nichts zu holen gibt ist wie wenn Ihr Euch in die eigene Tasche greift. Arbeitet lieber mit, gemeinsam, daran, die Welt zum Positiven zu verändern. Da haben wir alle mehr von.

Wir wollen eine Welt in der es nicht länger nötig ist, daß z.B. gestohlen wird und Menschen Not und Elend sowie Leid ertragen müssen oder gar anderen zufügen.

Auf eine bessere Zukunft
packen wir es an

Photos aus dem Garten – KastenHochBeete und Co.

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Die gebrauchten Malzsäcke, die u.a. als Direktrecycling-Innenverkleidung in den Kastenhochbeeten dienen (siehe Photos, oben) sind eine freundliche Sachspende von der kleinen und feinen Haus-/Kiezbrauerei Hops & Barley aus Berlin Friedrichshain. Die Säcke werden im Kiezgarten Fischerstraße (KGF) aber auch an vielen anderen Stellen sinnvoll weiterverwendet. Z.B. als Außenverkleidung für das barrierearme Kompostklo und als Überdachung für das Restholzlager. Wir danken dem Team damit nochmal ganz herzlich für Ihre sehr nette Unterstützung.

Erste Kastenhochbeete (April 2015)

Hier ein Bild von den ersten beiden Kastenhochbeeten (von fünf), mit gleichzeitigem Dank an die fleißigen Helfer*innen die sie aufgebaut haben.

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Die Kastenhochbeete sollen dem Barriereabbau dienen und sind insbesondere für Menschen mit Einschränkungen/Handicap/Behinderung sowie ältere Menschen o.ä. vorgesehen, da sie leichter erreichbar sind, z.B. aus einem (E-)Rolli heraus.

Sie bestehen aus umweltfreundlichem (unbehandeltem) Lärchenholz, aus nachhaltiger Forstwirtschaft.

25.4. Besuch von Fortschritte e.V. Berlin im Kiezgarten Fischerstraße

Der Besuch war ein Erfolg.

Die FAB-Gruppe des Vereins Fortschritte e.V. – der mit Menchen mit Behinderung und ihren Familien arbeitet – hat den Kiezgarten Fischerstraße am 25.4.2015 besucht.

Der Grund ist eine Kooperation, u.a. für Kastenhochbeete, für die Menschen der FAB-Gruppe, zwischen dem Verein und dem Kiezgartenprojekt, d.h. zwischen den beiden Trägern.

Ein paar Ziele waren daneben der direkte Kontakt mit dem Garten, das Erkunden und Ausprobieren des Ortes mit der Gruppe, z.B. der Wege zu den Kastenhochbeeten, für die Menschen mit Einschränkungen/Handicap/Behinderung sowie des barrierearmen Kompostklos auf seine Dimensionen, sprich die passenden Abmessungen u.v.m..

(F.A.B. steht = bei Fortschritte e.V. für: „Freizeit-Angebot für Behinderte u.A.“ bzw. bei uns – der AG Inklusion – für: „Förderung der Autonomie von Menschen mit Behinderung“)